Myanmar Tag 7 – Ballonfahrt mit Golden Eagle Ballooning


Die heutige Nacht endete um 4:45 Uhr mit dem klingeln des Weckers. Wir hatten eine halbe Stunde Zeit uns fertig zu machen, da die vom Golden Eagle Ballooning bestätigte Abholzeit, um 5:15 Uhr war. Wir brausten uns noch schnell ab und machten waren so pünklich um viertel nach 5 bei der Rezeption. Dafür das die von Ballonfahrtgesellschaft nur wenige Ballons hatten, warteten wir trotzdem mit 4 Personen. 2 weitere Personen warteten auf die Gesellschaft mit den vielen roten Ballons, die „Balloons over Bagan“ Company. Insgesamt gibt es zurzeit nur 3 Ballonfahrtunternehmen, die roten schon erwähnten, unsere goldenen die wir gebucht hatten und noch die grünen. Ziemlich pünklich kam dann auch der kleine Bus und sammelte uns ein, dieser war mit uns vieren auch schon fast komplett, da nur noch zwei weitere Personen auf dem Weg zustiegen. Nun ging es ziemlich weit wieder in Richtung Nyaung U, wo wir mit dem Boot ankamen. Kurz vor dem Ort bogen wir in ein Feldweg und wenig später waren wir am Startpunkt. Dort waren alle drei Unternehmen nebeneinander aufgereiht und wirmit den goldenen in der Mitte. Es gab erst mal Kaffee, Tee und Croissant. Die Ballons lagen noch auf dem Boden aber alles war soweit vorbereitet für den Start.
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Ein Schweizer kam uns checkte unsere Namen wegen der Urkunde ;.) . nach ca. zwanzig Minuten wurden wir dem Piloten zugewiesen, wobei wir in Leas Gruppe kamen, ebenfalls eine Schweizerin und eine der wenigen Pilotinen die es beim Ballonfahren gibt. Wir bekamen eine Sicherheitseinweisung und kurze Zeit später, ging dass Vorbereiten der Ballons los. Erst wurde Luft in die Ballons geblasen, dann wenn Sie Volumen angenommen hatten, wurde der Brenner gestartet und langsam aufgeheizt.

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Nun ging es schnell, die Ballons richteten sich auf und wir stiegen mit den 12 Passagieren ein, jeweils 6 auf einer Seite und Lea auf dem Kopf mit Zugang zum Brennen und neben den Flaschen stehend in einer separaten Korbteil.
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Als alle im Korb waren, dauerte es nicht lange und wir hoben vom Boden ab und es war ein tolles Gefühl, so wie ich es schon mal bei einer Ballonfahrt in Trier erlebt hatte. Die Stimmung war superund an Höhe gewinnend, sahen wir das auch die beiden anderen goldenen Ballons starteten und nebenan die vielen roten und einige grüne sich langsam in den Himmel erhoben. Wir waren froh nicht bei den Roten dabei zu sein und das Buchen mit Golden Eagle Ballooning bestätigte sich. Dort waren so viele Ballons, das teileweise sechs, sieben aneinander hingen. Wieder mal den richten Riecher gehabt 🙂 . Der Wind trug uns langsam in Richtung Altbagan und wir blieben am Anfang sehr lange tief und konnten den Sonnenaufgang mit dem Ballons im Hintergrund genießen, was ein so schönes Bild war, das schon alleine das ein Highlight war.
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Unzählige Pagoden waren am Boden und sie Stille welche nur durch die Brenner unterbrochen wurde war genial. Über Altbagan angekommen gab Lea Gas und wir gewannen zügig an Höhe und waren laut GPS irgendwann auf 600 Meter Höhe und einen traumhaften Ausblick.
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Rundherum waren Ballons in den drei Farben rot, grün und gelb zu sehen. Am Ende von Altbagan knutschten wir einen roten Ballon, was den Fahrern sichtlich Spaß machte.
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Hinter Altbagan flogen wir tiefer und sahen den Leuten am Boden beim arbeiten auf dem Feld zu oder wie Sie im Dorf leben und dort Ihrer Arbeit nach kamen. Es ging noch ziemlich weit weg von Altbagan und über Neubagan, so dass wir ca. 1 Stunde nach dem Start zur Landung ansetzen. Dort waren schon einige und wir mitten drin. Die Landung war sehr sanft und wir konnten so gut wie stehen bleiben und die Landung beobachten. Wir blieben im Ballon bis auch die anderen Nachbarballons neben uns gelandet waren. Lustig war einen der roten zuzuschauen, bei dem ich dachte er sein allein, war er aber nicht denn alle Passagiere mussten unten kniend auf dem Boden bleiben und die Landung abwarten, wobei er zur Landung ansetzem dann wieder hoch ging, wieder runter ging, einen Baum streifte……, wir amüsierten uns alle in unseren Korb. Viele der roten Ballons sind auch sehr spät gestartet und auch schon einige Kilometer vor uns gelandet 😉 . Wir stiegen aus, die Jungs bauten alles ab,
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wir traten mit Lea Champagner und bekamen unsere Urkunde.
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Nun traten wir die Rückfahrt an und wir waren mit die ersten die zurück gefahren worden, da Neubagan der erste angefahrene Ort war. Im Hotel erst mal etwas frühstücken, dann duschen und etwas ausruhen. Im Anschluss sind wir wieder zum Fluss hinunter und haben uns eine Pagode angeschaut.
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Da es zu warm war sind wir wieder ins Hotel, kurz duschen, dabei eine dicke Kakalake von bestimmt 5 cm Länge töten, die neben Isabelle von den Vorhängen gefallen war und als sie unter dem Bett auf der anderen Seite hinaus kam, war es halt Ihr Ende mit der Sandale und wieder los zu unserem Nachmittagsprogramm. Wir gingen auf die andere Seite zu einem E-Bike Verleih, ich fragte wieviel für ein halber Tag, er sagte 4.000 Kyat, ich antwortete 3.000 Kyat und wir sind uns einig und das waren wir auch. Er nahm das Geld und gab uns einen Zettel kein Name, Hotel wo wir her kamen, keine Nummer, giel 🙂 . Isabelle wollte kein eigenes und ich stellte fest, das das Ding, das eher aussah wie bei uns auch ein normaler Roller mit uns beiden 45 km/h schaffte. Wir fuhren durch Neubagan, Mynkaba, Altbagan, bis wir in Nyaung U angekommen erst mal was essen gingen. Das Essen war okay aber völlig überteuert, gerade auch, weil dort nur Touristen saßen. Im Anschluss ging es in Nyaung U in die Shwezigon Pargode, die uns nun nicht mehr vom Hocker riss, aber immer noch nett anzuschauen war.
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Weiter ging es dem Reiseführer nach noch.einige weiter Pagoden abklappern, wobei Isabelle auf die Frage „Möchtest Du die sehen? “ meistens antwortete mit einer Gegenfrage „Möchtest Du?“ Isabelle wollte dann auch mal fahren udn ich setzte mich hinten drauf, aber nach ein paar hundert Meter ging es gar nicht mehr und ich fuhr weiter 😉 .
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Dann fuhren wir über eine Sandpsite zu einem Pagodenfeld mit vielen kleineren Pagoden und es war Ruhe, ein irisches Pärchen war dort mit denen wir auf dem Dach einer Pagode ins Gespräch kamen und sehr lustig war, zumal er etwas deutsch konnte.
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Weiter ging es zu einer Anlage , dem Kosterkomplex Hsinbyushin, die nach der Baganzeit entstand und schon sehr bemerkenswert war. Da es dunkel wurde fuhren wir zurück zum Hotel. Da wir aber an einer Pagode mit Scheinwerfer angeleuchten und Gold glänzenden Dach vorbei kamen und ich am Vorabend bei unserer Kutscherfahrt diese schon von weitem sah und dabei begeistert war, steuerten wir diese noch an. Diese Pagode war für uns ein krönender Abschluss
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und wir fuhren zum Hotel mit einem vorherigen Abstecher beim Supermarkt. Roller abgeben, Staub abbrausen, welcher wieder dick auf uns saß und ab ins Bett, Hunger hatten wir keinen mehr.

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